Zusammenfassung  

 

 

 

 

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem konservatorischen Einsatz synthetischer Polymere an Wandmalereien. Am Beispiel der Quedlinburger Gewölbemalereien in der Krypta der Stiftskirche St. Servatius wurde der Einfluss eingebrachter Kunststoffe einer Restaurierung vor 35 Jahren untersucht. Dabei war die Klärung schadensdynamischer Prozesse von besonderer Bedeutung und konzentrierte sich auf die nachweislich eingetragenen Polymere: Polyvinylalkohol, Polyvinylacetat und Acrylharz.

An ausgewählten vergleichbaren Produkten (Mowiol 4-98, Mowilith DMC 2 und Plextol D 498) wurden verschiedene Prüfmethoden durchgeführt, um die Wirkung synthetischer Polymere auf das poröse mineralische Gefüge zu testen. Neben einem mittelfristigen Langzeitverhalten konnte dabei eine graduelle Steigerung des Schadensausmaßes beobachtet werden.

Die Arbeit gibt einen kurzen geschichtlichen Überblick über die Verwendung von Kunststoffen, vor allem in Sachsen – Anhalt und stellt umfangreiche Informationen zu den untersuchten Stoffgruppen zusammen.

 

 
 

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