Zusammenfassung  

 

 

Im Mittelpunkt dieser Arbeit stand die Erstellung eines Konzeptes für die Konservierung und Restaurierung der Gewölbemalereien in der Krypta der Stiftskirche St. Servatius in Quedlinburg. Eine umfangreiche Bestandserfassung ermöglichte die Klärung von Schadensursachen, die vor allem in der prekären klimatischen Situation des Raumes und der Belastung durch bauschädliche Salze zu sehen sind. Zusätzlich konnte eine Gefährdung der Malereien durch die eingebrachten synthetischen Polymere und daraus resultierende mikrobiologische Besiedlung nachgewiesen werden. Ein erhöhtes Schadenspotential wurde zudem in der Kombination materialspezifischer Zuschläge des Putzes und der starken Vergipsung der Oberfläche erkannt.

Der Schwerpunkt der konservatorischen Bearbeitung lag in der Entwicklung einer schonenden Methode zur Reduzierung der eingebrachten Kunststoffe im porösen mineralischen Gefüge. Weiterhin wurden verschiedene Verfahren zur Gipsumwandlung bzw. –reduktion erprobt.

 

 

 

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