Schlossmuseum Quedlinburg, Residenzbau

Restauratorische Untersuchung zu Bestand und Zustand

 

Die anstehenden Massnahmen zur statischen Sicherung und die geplanten Instandsetzungsarbeiten in den östlichen Räumen des Residenzbaus machten eine restauratorische Voruntersuchung der Putze und Farbfassungen unbedingt erforderlich. Die Sondierung konzentrierte sich auf die beiden östlichen Räume des Residenzbaus, Raum 1.11 und 1.12 "Raubgrafenzimmer" im Untergeschoss sowie Raum 2. 18 "Ballistenraum" und 2. 17 "Kapitelsaal" im Obergeschoss. 

Das Ziel der Untersuchung lag in der strategrafischen Erfassung von Putz- und Farbschichten, deren zeitlicher Einordnung sowie der Beschreibung und Beurteilung des Befundes nach visuellen Kriterien. Zusätzlich waren eine Zustandsbeurteilung der sichtbaren Malerei in den Fensternischen des Kapitelsaals und konzeptionelle Überlegungen zum konservatorischen Umgang gefordert. 

Schlossberg von Nordwesten, vor 1863.

Zeichnung Steuerwaldt 1855/56, Schloss Hofseite, Verbindungsbau zwischen Stiftskirche und Schloss wurde 1864 abgebrochen.

R 2.17 "Kapitelsaal", Ostwand, Malerei in der Fensterleibung

 

 

 

Barbeitungszeitraum: Mai 2005

Auftraggeber: Stadt Quedlinburg

Beteiligte:

 

Dipl. - Restaurator M. Lehmann, Dresden

Dipl. - Restaurator Thomas Schmidt, Leißnig

 

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